Standort Hamburg
Wärmepumpe für Nichtwohngebäude in Hamburg
Hamburg will bis 2040 CO₂-neutral sein (Klimaentscheid). Der Gebäudesektor ist dabei der entscheidende Hebel – und in keinem Bereich ist der Handlungsbedarf so groß wie bei den rund 49.000 Nichtwohngebäuden der Stadt. Als Hamburger Planungsbüro mit ausschließlichem Fokus auf Wärmepumpen für Nichtwohngebäude sind wir vor Ort der richtige Partner.
Wärmewende Hamburg: Klare politische Rückendeckung
Als Hamburger Unternehmen sind wir froh, dass unsere Heimatstadt bei der Wärmewende stabil bleibt – während andernorts diskutiert und aufgeweicht wird, geht Hamburg voran. Für Eigentümer:innen heißt das: klarer Wettbewerbsvorteil.
+20 % Hamburg on top
Zur regulären BEG-Basisförderung von 35 % kommen in Hamburg noch einmal bis zu 20 % Landesförderung obendrauf – kombinierbar in einem Antrag.
GModG: 65 %-Vorgabe bleibt
Hamburg will die 65-%-Erneuerbare-Vorgabe für neue Heizungen auf Länderebene erhalten – Planungssicherheit für alle, die jetzt umrüsten.
Klimaneutral 2040
Mit dem Klimaentscheid hat Hamburg das Ziel um fünf Jahre vorgezogen. Geschwindigkeit statt Aufweichen – wer früh plant, ist vorbereitet.
Hamburger Wärmeplan: Wärmepumpe als „Mittel der Wahl"
Laut Hamburger Wärmeplan sollen bis 2040 rund 57 % des Wärmebedarfs über zentrale Netze wie Fernwärme gedeckt werden. Die übrigen 43 % – das entspricht 78 % des gesamten Gebäudebestandes – sollen dezentral mit Wärme versorgt werden. Die Wärmepumpe wird darin ausdrücklich als „Mittel der Wahl" für diese dezentrale Versorgung benannt.
Quelle: Hamburger Wärmeplan (BUKEA, 2024). Standortprüfung über das Wärmeportal Hamburg.
Nichtwohngebäude in Hamburg: Der Gebäudebestand in Zahlen
Nichtwohngebäude in Hamburg (≈ 4.000 öffentlich, 45.000 privat)
der Büro- und Gewerbegebäude heizen heute mit Gas oder Heizöl
sind Worst-Performing-Buildings nach KfW-Definition
der Fläche liegt in Gebäuden mit Energieverbrauch > 150 % des Vergleichswerts
Quelle: BUKEA Hamburg, Studie „Energetische Sanierung von Nichtwohngebäuden" (Öko-Institut & IREES, 2025).
Warum die Wärmepumpe in Hamburger Nichtwohngebäuden die CO₂-effizienteste Maßnahme ist
Keine andere Einzelmaßnahme im Gebäudebestand spart so viel CO₂ wie der Tausch der fossilen Heizung gegen eine Wärmepumpe.
3–4× effizienter
Durch Nutzung der Umweltwärme aus Luft, Erde oder Wasser arbeitet die Wärmepumpe mit einer Effizienz von 300–400 %.
~65 % weniger CO₂
Eine Wärmepumpe spart gegenüber einem fossilen Wärmeerzeuger im Schnitt rund 65 % CO₂ ein – im normalen Strommix.
Bis 92 % mit Ökostrom
Mit zertifiziertem Ökostrom betrieben sinken die Emissionen auf bis zu 92 % unter denen einer fossilen Heizung.
Rund 80 % aller Gebäude können laut Umweltbundesamt direkt oder nach Tausch einzelner Heizkörper mit Wärmepumpen ausgestattet werden.
BUKEA-Studie: Was Hamburgs Nichtwohngebäude jetzt brauchen
Büros, Handel, Hallen dominieren
Büros (25 %), Verkaufsstätten (21 %), Hallen (15 %), Werkstätten (11 %) und Betriebsgebäude (7 %) machen rund drei Viertel der privaten Büro- und Gewerbefläche aus.
Fossile Wärme muss bis 2040 raus
Zwei Drittel der Büro- und Gewerbegebäude werden mit Gas oder Heizöl beheizt. Diese Heizungen müssen bis 2040 durch erneuerbare Wärme oder Fernwärme ersetzt werden.
EU-Gebäuderichtlinie greift ab 2033
Die 26 % der Büro- und Gewerbegebäude mit dem größten Einsparpotenzial (Worst-Performing-Buildings) müssen bis 2033 energetisch saniert werden – Büros, Verkaufsstätten und Werkstätten mit über 120 kWh/m²a sind besonders betroffen.
Hamburger Förderung läuft
Der Senat stellt bis 2027 zusätzlich 8 Mio. € für energetische Modernisierungen von Gewerbeimmobilien und sozialen Einrichtungen bereit – kombinierbar mit der BEG-Bundesförderung.
Wärmepumpe planen in Hamburg: Was Eigentümer:innen jetzt tun sollten
Ob kommunale Liegenschaft, Schule, Bürogebäude, Werkstatt oder Kirche – die meisten Hamburger Nichtwohngebäude stehen in den nächsten Jahren vor der gleichen Frage: Wie ersetzen wir die fossile Wärmeerzeugung, ohne in eine teure Notlösung getrieben zu werden, wenn der Kessel ausfällt?
Die Wärmepumpe ist dabei in den meisten Fällen die wirtschaftlichste und technisch sauberste Antwort. Laut Umweltbundesamt lassen sich rund 80 % der Bestandsgebäude mit Vorlauftemperaturen unter 55 °C betreiben – also genau im Einsatzbereich moderner Wärmepumpen. Über die BEG-Förderung sind aktuell bis zu 35 % der Investitionskosten förderfähig, in Hamburg kommen über die Landesförderung weitere bis zu 20 % hinzu.
Als Hamburger Planungsbüro mit ausschließlichem Fokus auf Wärmepumpen für Nichtwohngebäudekennen wir die lokalen Rahmenbedingungen: Fernwärmevorranggebiete, Denkmalschutz, Schallanforderungen in dichter Bebauung, Netzanschlüsse bei Stromnetz Hamburg sowie die Anforderungen der Hamburger Förderprogramme.

Unverbindliches Erstgespräch
Wir prüfen für Ihr Hamburger Gebäude, ob eine Wärmepumpe wirtschaftlich darstellbar ist – inklusive Fördercheck für KfW/BAFA und die Hamburger Landesförderung.
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